Der Abteichor
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Abteichor Hamborn

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DIE GESCHICHTE

Kreuzgang

Nach der Aufhebung des Prämonstratenser-Konvents Hamborn im Rahmen der Säkularisation im Jahr 1806 wurde der gregorianische Choral insbesondere durch die Küster der Abteikirche weiter gepflegt. 1856 gründeten zwölf Herren – unter ihnen der damalige Küster sowie sein Bruder, der Lehrer und Organist an der Abteikirche war – einen „Kirchlichen Gesangverein“, aus dem der heutige Abteichor hervorgegangen ist.

Aufgabe dieses Chores war zunächst die Pflege des gregorianischen Chorals. Im Laufe der Zeit kamen auch mehrstimmige Messen hinzu, wobei der Chor z.B. von Schülern der Oberklassen unterstützt wurde. Am 18.10.1908 trat der Chor erstmals mit einem gemischten Chor auf. Von Pfingsten 1924 an sang der Abteichor durchweg als gemischter Chor.

In den Folgejahren unter Kirchenmusikdirektor Conrad Hartmann (Chorleiter von 1923 bis 1959) erlebte der Chor eine besondere Blüte mit der Aufführung anspruchsvoller Werke und nicht zuletzt einer beträchtlichen Anzahl an Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten. Dies setzte sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg fort, als zum Beispiel bereits 1946 das 90-jährige Jubiläum des Abteichores mit der Uraufführung einer dem Chor gewidmeten Messe von Franz Josef Wagner-Cochem gefeiert werden konnte.

Auch der seit 1981 amtierende Chorleiter Peter Bartetzky hat die qualitätvolle Arbeit mit dem Abteichor fortgesetzt. In der Literaturauswahl legt Bartetzky dabei Wert auf eine Mischung aus sowohl „großen“ und bekannten Werken der Chorliteratur – beispielhaft seien hier nur die Cäcilienmesse von Gounod, die D-Dur-Messe von Dvorak oder die Krönungsmesse von Mozart genannt – wie auch aus entdeckenswerten Raritäten unbekannter Meister. Ein besonderes Beispiel hierfür ist aufgrund des Bezugs zum 1959 wieder errichteten Prämonstratenserkonvent die „Missa brevis in g“ des Prämonstratenserabtes Nikolaus Betscher (1745–1811).

Dabei lag und liegt das Hauptaugenmerk des Abteichores stets auf der liturgischen Musik, d.h. der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste.